1. Visum:
Für mein Visum war ich mit meinen Eltern am Dienstag in Berlin. Vorher füllt man zu Hause gaaaaanz viele Fragebögen online aus und macht einen Termin, damit man überhaupt in die Botschaft reinkommt. Joa, dann waren wir also da, standen ca 1,5h davor und haben gewartet. Da steht dann so'n Security-Typ rum und lässt immer 5 weitere Bewerber rein. Er führt einen dann erst in ein kleineres 'Gebäude' wo dann die Sicherheitskontrolle stattfindet. Das läuft so wie am Flughafen auch: Gürtel und alles andere was piepen könnte ausziehen, Tasche, Jacke und ggf- Schal in so eine Plastikkiste legen und durch so ein 'Durchleuchtungstor' -oder wie auch immer man das nennen soll- laufen. Danach geht man dann in die eigentliche Botschaft, wo dann zwei weitere Leute warten, deinen Pass kontrollieren, einen Aufkleber aufkleben und dir sagen, wie man seine Papiere sortieren soll. Dann geht man weiter zur Anmeldung. Die Leute da überprüfen, ob du deine Papiere auch schön brav unterschrieben und richtig geordnet hast und legt diese dann mit deinem Pass in eine Kiste. Danach darf man wieder warten, solange bis man aufgerufen wird. Die Person, die dann das 'Interview' mit dir macht, fragt dich dann noch, was du in Amerika willst und ob du dich schon freust und sowas und dann sagt er dir, ob du das Visum bekommst oder nicht. Wenn ja schicken die einem den Pass mit den Unterlagen in den nächsten Tagen zu. Im Endeffekt wartet man länger, als das man irgendwas wichtiges tut. :)
2. Vorbereitungsseminar:
Für das Vorbereitungsseminar waren wir heute den ganzen Tag in Hamburg. Da hat man uns dann in Eltern und Schülern aufgeteilt. Die Schüler sind dann in ein anderes Gebäude gegangen, aber haben im Endeffekt die gleiche Präsentation gesehen. Danach war es für die Eltern auch schon zu Ende und für uns gab es dann erst mal Mittag. Wir haben uns viel unterhalten, wo wir hinfahren, warum, was wir hier machen, Schule hier, und so weiter und so hat man sich halt auch gegenseitig schon mal kennengelernt. Nachdem wir dann alle fertig waren mit essen, wurde uns eine Geschichte vorgelesen. In dieser kamen 5 Personen vor, die wir dann für die Sympatie Punkte geben sollten. Danach haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und sollten unsere Sorgen, Bedenken, Ängste aufschreiben, die wir später auch besprochen haben. Als wir damit fertig waren, kamen die Retunees zum Einsatz. Returnees sind Leute die entweder '13-'14 oder '12-'13 in den USA waren. Sie haben uns dann viel über ihre eigenen Erfahrungen berichtet, uns ihre Jahrbücher und Fotoalben mitgenommen und uns noch sehr hilfreiche Tipps gegeben. Als Abschluss des Seminars sollten wir einen Brief an unser zukünftiges Ich schreiben. Also mit all unseren Sorgen und Ängsten und all den anderen Kram. Diesen schickt uns die Organisation zu, wenn wir wieder zu Hause sind. Während wir die geschrieben haben, haben wir unsere Hoodies und noch weitere Unterlagen bekommen. Jaaa, ich glaub das war auch schon so ziemlich...
Was steht als nächstes an?
Erstmal abwarten, wann ich welchen Ausreisetermin kriege und sonst.. sich schon einmal mental darauf vorbereiten, dass es in 70 Tagen schon los geht.
Liebe Grüße Nina :))
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